Kommentar der VAG-Apostel zum Thema "apostolisches Konzil".

 

In eigener Sache...

An dieser Stelle wollen wir ueber seit einiger Zeit bestehende Kontakte und das zuletzt stattgefundene Gespraech am 2.9.2000 in Zuerich mit der NAK berichten:

Liebe Geschwister,

seit dem Tod des Stammapostels J. G. Bischof im Jahr 1960 hat es in Deutschland in groesseren Abstaenden Gespraeche mit der Neuapostolischen Kirche gegeben. In Holland ist man seit 1990 im Gespraech miteinander. In den letzten Jahren kam es in der Schweiz zu einigen Begegnungen zwischen Aposteln der NAK und unseren Schweizer Bruedern.

Durch verschiedene Umstaende die ja zum Teil auch durch die Medien bekannt wurden hat die NAK die Aufarbeitung ihrer Geschichte zum Thema gemacht und ihrem "Gremium fuer besondere Angelegenheiten" uebertragen.

Die Gespraeche der Schweizer zogen ein Treffen mit diesem Gremium auch unter deutscher Beteiligung am 22.03.2000 in Frankfurt nach sich. Es kam zu einer offenen und bruederlichen Aussprache.

Zu dieser Zeit gab es bereits ein Schreiben des derzeitigen Leiters der NAK, Stammapostel Richard Fehr, in welchem einige Apostolische Gemeinschaften in Europa zu einem "Konzil" nach Zuerich eingeladen wurden.

Nach eingehenden Beratungen im Apostelkreis haben wir die Einladung angenommen. An diesem Treffen nahmen fuer unsere Gemeinschaft folgende Apostel teil: W. Baltisberger, Schweiz, H. den Haan, Holland, R. Boehm und W. Weise, BRD. Die am Samstag, dem 02.09.00, gefuehrte Aussprache war von einem guten Geist gepraegt. Die unterschiedlichen Standpunkte in Fragen unserer gemeinsamen Geschichte, aber auch das Bemuehen, sie aufarbeiten zu wollen, waren nicht zu uebersehen. Zum Abschluss der Gespraeche wurde ein gemeinsames Kommunique unterzeichnet (siehe nachfolgenden Abdruck).

Diese Begegnung im groesseren Kreis kann nur als erster Schritt auf einem langen Weg betrachtet werden, dessen Ende offen ist. Fuer die Zeit vom 15.-18.05.2001 ist ein weiteres Gespraech vereinbart worden.

Das Schlusswort von Apostel Boehm sei hier besonders erwaehnt:

"Darum, weil wir ein solches Amt haben nach der Barmherzigkeit, die uns widerfahren ist, werden wir nicht muede, sondern wir meiden schaendliche Heimlichkeiten und gehen nicht mit List um, faelschen auch nicht Gottes Wort, sondern durch Offenbarung der Wahrheit empfehlen wir uns dem Gewissen aller Menschen vor Gott" (2 Kor 4,2).

Wir beten um Erleuchtung und Fuehrung aus dem Heiligen Geist, damit alle Beteiligten den Willen unseres Gottes erkennen.

Mit bruederlichen Gruessen

W. Baltisberger - R. Boehm - H. den Haan - W. Weise

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