Wie es denn mit Br. Schreckenberger weiterging...

(publiziert in "Der Herold", Halbmonatsschrift zur Pflege apostolischen Glaubens, Nr. 23,
Sechster Jahrgang, 1. Dezember 1960, Seite 190)

Da Bruder Schreckenberger auf sein Schreiben von Frankfurt aus keine Antwort erhielt,
sondern bei Gelegenheit eines Besuches in der Neuapostolischen Kirche in Ludwigshafen
vom Bezirksaeltesten im Auftrage des Apostels ausgewiesen wurde, wandte er sich nun in
einem vervielfaeltigten Schreiben an alle neuapostolische Apostel.

(Dr. Erwin Meier-Widmer schrieb im Gaestebuch von Stephan Schuerch unter Nummer 829)

Wer ist Prof.Dr.iur. W. Schreckenberger?
Heute: Universitaetsprofessor
Frueher: Neuapostolischer Glaubensbruder in der Gemeinde Ludwigshafen. Nach dem Tod
von J.G. Bischoff und seiner Botschaft erlaubte sich Br. Sch. beim Sohn Fritz Bischoff
in einem sehr hoeflichen und fundierten Brief um eine Erklaerung nachzufragen. Fritz
antwortete nicht. Br. Sch. sandte nach Wochen den gleichen Brief an den neuen Stamm-
apostel Walter Schmidt und alle uebrigen Apostel. Wieder keine Antwort. Nach weiteren
Wochen kam der Bezirksaelteste des Bezirkes in die Gemeinde und exkommunizierte Br.
Schreckenberger oeffentlich (damals war er bereits Dr.iur.) Nach dem Gottesdienst
fragte der BezAe nach der Adresse. Die Exkommunikation werde ihm noch noch schriftlich
und notariell beglaubigt zugestellt. Und weil Dr. Sch. damals noch bei den Eltern
wohnte, gab er jene Adresse an. Daraufhin wurden seine Eltern ebenfalls gleich exkommu-
niziert. Wer diesen Fall persoenlich nachpruefen will, verlange bei mir bitte schrift-
lich die heutige Adresse von Prof. Schreckenberger (Absender angeben). Ich habe dieses
Fruehjahr mit ihm telefoniert.
Das Verhalten unser Apostel ist gelegentlich eine wahre Schande.

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