Brief (23.12.1998) eines Deutschen Vorstehers an Erwin Meier-Widmer.

Lieber Herr Dr.med. Erwin Meier-Widmer,

heute habe ich einen Brief empfangen, fuer dessen Inhalt Sie die Verantwortung
tragen.

Die Beweggruende Ihrer Ausfuehrungen kann ich jedoch nicht verstehen. Ich kann
mir nicht vorstellen, dass Sie durch Ihre Aktivitaet innere Ruhe und Frieden
haben und ein im Glauben gefestigtes Gotteskind ist mit diesen vom mensch-
lichen Verstand getragenen 'Aufklaerungen' nicht zu beeinflussen.

Mein Glaube an die Wirksamkeit des Apostel- und des Stammaposelamtes [Sic!
(Anm. RF)] ist im Sendungsauftrag des Sohnes Gottes begruendet. Durch persoen-
liches Erleben meines Glaubens habe ich fuer mich Beweisgrundlage genug, dass
die Neuapostolische Kirche in der von Gott gegebenen Ordnung das wahre Erloe-
sungswerk unseres Gottes in unserer Zeit ist.

Sicherlich wissen Sie genauso wie ich, dass Abraham nicht durch menschlich
logische Handlungsweise, sondern durch sein unbeirrtes Handeln im Glauben,
Gottes Wohlgefallen erlangte.

Die Beweggruende fuer das Handeln eines Korahs waren nach menschlichem Er-
messen wohl begruendet, einleuchtend und sogar unter Berufung auf Gottes
([Sic! Anm. RF)] gestuetzt. Dennoch hat Gott, als die Zeit reif war unmiss-
verstaendlich klargemacht, dass sein wahrer Wille anders war. Dieser Wille
Gottes war eben nur durch den bei den Zweiflern umstrittenen Mose zu erfahren.

Die Tatsache: 'Gott laesst sich seiner nicht spotten!', wird auch heute noch
erlebt. Wie endeten denn viele der Kritiker des Werkes Gottes unserer Zeit?
Das duerfte sicherlich auch Ihnen bekannt sein und etwas nachdenklich stim-
men. Mir persoenlich waren diese erlebte Tatsachen, wo Gottes Eingreifen
klar erkennbar war, eine meine Glaubenshaltung unterstuetzende Bestaetigung.

Die Echtheit einer Aussage ist darueberhinaus klar zu definieren, ob sie
vom Geist der Liebe getragen ist. Dafuer hat ein wahrer Traeger des Geistes
Gottes ein untrueglich feines Empfinden.

Mein Wunsch waere, dass meine Zeilen Sie, lieber Herr Dr. Meier-Widmer, in
Ihrem eigenen Interesse etwas zum Nachdenken anregen moegen. Es koennte
dafuer sonst bald zu spaet sein.

Ihnen besinnliche Weihnachtsfeiertage und alles Gute fuer das Jahr 1999
wuenschend gruesse ich Sie herzlich

Ihr

[Unleserlich (Anm. RF)]

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